20. September 2013

[Rezension] "Stolen Mortality" von Jennifer Benkau

Originaltitel: Stolen Mortality
Autor:
Jennifer Benkau
Erscheinungsdatum:
28. Juni 2013
Preis: 
14,90 €  (Amazon)
Seiten:
354 Seiten
Verlag:
Sieben Verlag
Reihe:
Einzelband

Ich und dieses Buch:

Irgendwann Anfang Juli hab ich mir dieses Buch ertauscht, weil ich schon soo viel Gutes über die Autorin gehört habe. Es war jetzt auch mein erstes Buch von Jennifer Benkau und es hat sich echt gelohnt :)
Junias Bryonts wurde früher zum Kienshi als andere. Als er einen Fehler macht, der mit dem Tod bestreft wird, nimmt sein Bruder Jamian die Schuld auf sich. Doch in seinem Alter ist die Strafe die Unsterblichkeit.
Als Wächter des schottischen Dorfes Glen Mertha ist es Jamians Pflicht, für Ordnung zu sorgen und die Menschen vor den Vampiren zu schützen. Seine Regel: Benimm dich ioder du stirbst.
Die Vampirin Laine jedoch scheint über Gesetze nur lachen zu können. Als Jamian sie fälschlicherweise für einen Menschen hält und sie rettet, saugt sie ihn eine Menge Blut aus, allerdings ohne ihn dabei zu töten. Sie geht Jamian nicht mehr aus dem Kopf, dabei weiß er genau, dass sie die Letzte ist, der er vertrauen kann.
Denn Laine hat einen tödlichen Auftrag ...

Das Cover gefällt mir sehr gut, was Farben und Motiv angeht, obwohl ich nicht ganz weiß, wen es darstellen soll. Die Brüder können es schließlich nicht sein. Ist es vielleicht Laine?
Jamian fand ich richtig cool. Er hatte die Verantwortung, konnte damit umgehen und tat das, was er wollte. Und dabei bleibt er auch noch lässig (meistens).
Laine konnte sich manchmal nicht entscheiden und ihr innerer Kampf hat mich zunächst genervt, aber später hat sie mir Leid getan.
Bei Senatorin Sinead hat man nie verstanden, was sie eigentlich wollte, bis sie es ausdrücklich sagte. Dass sie so oft missverstanden wird, hat sie mir irgendwie sympathisch gemacht.
Auch den jüngeren Bruder Junias mochte ich gerne. Zwar wird er von seinen Mitschülern als Außenseiter wahrgenommen, aber da man selbst als Leser seine Gedanken mitbekommt, weiß man, wie er eigenlich ist.
so ungefähr auf Seite 150 dachte ich: "Was kommt denn jetzt noch? Was soll auf den nächsten 200 Seiten passieren?"
Da gab es so eine ... Spannungspause nenn ich das mal, und dann hatte ich keine Lust zu lesen. Aber ich habe die paar Seiten durchgehalten und es war einfach großartig! Es sind Sachen geschehen, die ich nicht einmal erahnt hätte und die kurz verloren geglaubte Spannung kehrte mit unerwarteten Überraschungen zurück!
Das Ende hat mich dazu gebracht, minutenlang mit dem Buch in der Handd in die Leere zu starren (mehr oder weniger). Ich konnte nicht glauben, dass es zu Ende war, obwohl es eigenlich kam, wie es kommen musste.
Das Ende war so offen, dass eine Fortsetzung kommen sollte, allerdings weiß ich nicht, ob es dafür genug ist.
Es gab einige unerwartete Geschehnisse, die einem zwar nicht immer gefallen haben, aber einfach perfekt waren, weil sie Spannung und Tiefe in die Sache gebracht haben.
Auch der Schreibstil gefiel mir, da er weder unverständlich noch zu langgezogen ist und weil die Autorin immer die richtigen Worte gefunden hat.

Mir hat "Stolen Mortality" sehr gut gefallen, wegen den sympathischen Charakteren, der spannenden Geschichte mit den gelungen unerwarteten Wendungen und dem fesselnden Schreibstil.
Ich wünschte, es würde noch weitergehen und bin froh, dass ich noch andere Bücher von Jennifer Benaku auf dem SuB habe.
Eine absolute Empfehlung!


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