7. September 2013

[Rezension] "Schloss der Engel" von Jessica & Diana Itterheim

Originaltitel: Schloss der Engel
Autor:
Jessica & Diana Itterheim
Erscheinungsdatum:
23. Juli 2012
Preis:
12,99 € (Amazon)
Seiten:
427 Seiten
Verlag:
Aufbau-Verlag
Reihe:
Schloss der Engel Band 1

Ich und dieses Buch:
Ich wollte es schon seit dem Erscheinen lesen, weiß aber nicht mehr, warum. Ich musste es einfach lesen, aber da es auch viel schlechte Kritik gab und ich ein sparsamer Mensch bin, habe ich es nicht gekauft und da auch meine Büchereien es einfach nicht angeschafft haben, landete Schloss der Engel als Wanderbuch bei mir :)


Linde, die lieber Lynn genannt wird, wechselt auf ein Internat, dass alles andere als eine gewöhnliche Schule ist. Allein der Unterricht - Schwertschwingen, Mentaltraining, Wetterkunde - aber auch die Schüler benehmen sich seltsam. Wie zum Beispiel ihr Tutor Christopher, in den sie sich Hals über Kopf verliebt. Er benimmt sich seltsam, arrogant und selbstgefällig, aber nach seinem Kuss kann Lynn an nichts anderes mehr denken.
Und als sie ihm ihre Liebe gesteht, beginnt sie langsam zu erfahren, was da vor sich geht. Denn Christopher ist ein Engel - und angeblich ist Lynn auch einer.


Das Cover fand ich von weitem hübscher, denn als ich  genauer hingesehen habe, fand ich das Kleid nich mehr so schön. die Frisur ist auch seltsam. Aber ansonsten finde ich es farblich gesehen ziemlich gut.
Die meisten, die das Buch gelesen haben fanden Lynn ja echt nervig, aber eigentlich fand ich sie ganz in Ordnung. Allerdings ist sie wirklich naiv. Sie gesteht einem Kerl, den sie kaum kennt, ihre Liebe und würde echt alles für ihn opfern. In der Hoffnung, für immer mit ihm zusammen zu sein, vertraut sie immer den falschen Personen und macht echt dumme Sachen. Riskiert ihr Leben und ihre Zukunft und dann muss Christopher immer kommen und sie retten und setzt dafür sein eigenes Leben aufs Spiel.
Christopher mochte ich ein wenig. Er war am Anfang undurchschaubar, aber nach und nach erfuhr man  mehr über ihn. Wäre ich an seiner Stelle, würde ich es nicht lange mit Lynn aushalten, sie begibt sich ständig in Gefahr, aber Christopher hat wohl nichts besseres zu tun, als sie ständig zu retten.
Es geht hauptsächlich darum, dass Lynn mit ihm zusammen sein will, es aber keinen Ort gibt, wo sie gemeinsam leben können. Ich finde Bücher, wo es nur darum geht, einen Weg zum Zusammensein zu finden, ein wenig langweilig. Es sollte immer noch etwas anderes geben, z. B. große familiäre Probleme oder gute Kämpfe (wo die Hauptfigur nicht ständig gerettet werden muss).
Zwischendurch habe ich nicht ganz verstanden was passiert ist, oder warum Lynn etwas denkt oder tut, aber vielleicht war das absichtlich so?

Ich fand das Buch eigentlich ganz nett und werde auch die Fortsetzungen lesen, wobei ich hoffe, das in den nächsten beiden Büchern etwas Neues dazu kommt, damit Liebe nicht das Hauptthema ist. Denn so hat es mir ein bisschen an Spannung gefehlt.

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