18. Januar 2020

[Rezension] "Die Ungeheuerlichen - Das Böse ist auf deiner Seite" von Paul Durham

Autor: Paul Durham
Originaltitel: The Luck Uglies
Deutscher Titel:
 Das Böse ist auf deiner Seite
Erscheinungsdatum:
17. Dezember 2019
Preis: 15,00€ (Amazon)(Verlag)
Seiten:
367 Seiten
Verlag:
 Dragonfly
Reihe:
 Die Ungeheuerlichen #1

#1 The Luck Uglies / Das Böse ist auf deiner Seite
#2 Fork-Tongue Charmers / ?
#3 Rise of the Ragged Clover / ? 

Für dieses Buch bedanke ich mich bei *Dragonfly*!
Manchmal kann dich nur das Böse retten Düstere Legenden ranken sich um Rileys Heimatstadt. Eines Nachts erwacht eine von ihnen in Gestalt der totgeglaubten Nobolde wieder zum Leben. Die Einzigen, die die Stadt vor den Monstern aus den Sümpfen beschützen können, sind die Ungeheuerlichen. Doch die hat der Graf vor langer Zeit zu Aussätzigen erklärt. Wem kann Riley jetzt noch trauen? Soll sie sich an die Regeln halten, die ihr von klein auf eingebläut wurden, oder auf ihr Gewissen hören? Und ist es möglich, dass es manchmal die Bösen braucht, um die wahren Monster zu besiegen? [Quelle: harpercollins.de]

Allem voran: Ich bin zu alt für dieses Buch. Es wird Lesern ab 11 Jahren empfohlen, ich bin doppelt so alt, lese generell keine Kinderbücher und habe auch nur wenig Spaß daran. Mir ist es nicht annähernd spannend genug und eigentlich bevorzuge ich gerade ausgeklügelte Intrigen und komplexe Welten. Davon kann hier nicht die Rede sein.

Kleine Erfolgserlebnisse hat man, wenn man die Zusammenhänge selbst erkennt, was mir als Erwachsene nicht gerade schwer gefallen ist. Für mich war das Buch daher nicht allzu spannend, denn die Überraschungen konnten überhaupt nicht überraschen. Für Kinder könnte das aber wieder anders sein.

Die Welt von Riley bleibt eher klein und übersichtlich. Sie hat ihre Familie und Freunde in der kleinen Stadt Moderfurt, die unter dem fiesen Grafen leidet und eine Vorgeschichte mit den gefährlichen Nobolden und den Ungeheuerlichen hat, bei denen man gar nicht so genau weiß, ob sie nun gut oder böse sind.

Was mich aber am meisten aufgeregt hat: Riley selbst. Obwohl es gefährliche Monster gibt und auch strenge Gesetze, die Frauen und Kindern alle Rechte nehmen, bringt sie sich ständig in Gefahr. Ihre Mutter muss sie ständig warnen und eigentlich hat Riley ja auch Angst vor den unheimlichen Geschöpfen - zumindest heißt es, sie habe Angst, denn es ist nicht Mut, der sie immer aus dem Haus treibt und auch kein Zufall. Riley ist einfach unglaublich leichtsinnig und scheint nicht zu glauben, dass es sie treffen könnte. Alle Situationen ergeben sich dann also daraus, dass Riley weder auf ihre Mutter hört noch auf ihre eigene Vernunft.

Solange die Moral der Geschichte nicht ist, man soll sich den Regeln widersetzen, um Abenteuer zu erleben, fand ich von "Die Ungeheuerlichen" eigentlich ganz interessant und eigentlich auch gar nicht so übel. Aber ich bin ganz klar zu alt dafür!

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