4. Juli 2018

[Rezension] "Save You" von Mona Kasten

Autor: Mona Kasten
Originaltitel: Save You
Erscheinungsdatum:
25. Mai 2018
Preis: 12,90 € (Amazon)(Verlag)
Seiten:
384 Seiten
Verlag:
LYX digital
Reihe:
Maxton Hall #2

#1 Save Me
#2 Save You
#3 Save Us
→ Zur Leseprobe

Für dieses Buch bedanke ich mich bei *NetGalley.de* und *Bastei Lübbe - LYX*!
Enthält Spoiler zum Vorgänger!

Gerade hatte sie sich ihm geöffnet und das Gleiche auch von ihm gedacht, da hat James Rubys Welt wieder zerstört. Nun weiß Ruby nicht, ob sie ihm jemals verzeihen hat, auch nachdem sie erfahren hat, was tatsächlich vorgefallen ist. Es wird nie wieder so sein wie früher.
Doch James will nicht lockerlassen. Nur Ruby macht ihn glücklich und er bereut zutiefst, was er getan hat. Und er ist fest entschlossen, sie wieder für sich zu gewinnen ...

Protagonisten
Ruby ist wirklich verletzt, denn James hat sie im empfindlichsten Moment getroffen, als sie dachte, sie könne ihm wirklich vertrauen und er würde das auch tun, da muss sie mitansehen, wie er all die Dinge tut, die er früher getan hätte. Sie ist furchtbar enttäuscht und kann ihm einfach nicht verzeihen, dass er ihr das angetan hat. Einerseits erkennt sie, wie schlecht es ihm zu dem Zeitpunkt ging, aber andererseits ist einfach das Vertrauen weg. Nun will sie sich wieder auf ihr eigenes Leben konzentrieren, aber es ist an der Maxton Hall nicht mehr wie vor ihrer Bekanntschaft mit James. Sie ist nicht mehr unsichtbar.
Trotz ihrer Meinungsverschiedenheit mit James ist Ruby noch für Lydia da, die eine schwere Zeit durchmacht, denn Ruby ist einfach ein hilfsbereites, nettes Mädchen mit einem weichen Herzen.

James leidet unter seinem Verlust. Erst seine Mutter, direkt danach Ruby. Er hatte sich nicht unter Kontrolle und kann sich die Dinge, die er getan hat, selbst kaum verzeihen. Nach Ruby ist er einfach nicht mehr so wie früher und er kann sich auch nicht vorstellen, wieder rückfällig zu werden. Er möchte Ruby zurück, aber Entschuldigungen reichen nicht aus. Er muss ihr wirklich beweisen, wie viel sie ihm bedeutet.
Sein Vater drängt ihn weiterhin dazu, sich im Unternehmen einzuarbeiten und auch irgendwann das Geschäft zu übernehmen, was eigentlich nicht James' Wünschen entspricht. Das Problem ist aber eher nebensächlich und wird nicht einmal besonders oft erwähnt, was ich etwas schade fand.

Zu den bekannten Perspektiven von Ruby und James kamen jetzt noch die Schwestern der beiden. Beider spielen eine große Rolle im Leben des jeweiligen Protagonisten und haben auch beide ihre eigenen Geschichten, darum finde ich es auch in Ordnung, dass sie diese selbst erzählen durften. Anfangs war ich über diese neuen Erzähler nicht begeistert und finde auch Embers Geschichte nicht allzu spannend, weil ich sie etwas  nervig finde, aber ich mag Lydia doch sehr gerne.

Handlung und Schreibstil

Ich muss erstmal sagen, dass ich das Ende von diesem Buch viel, viel besser fand als das Ende vom Vorgänger. Es war nachvollziehbar und kam nicht vollkommen aus dem Nichts.
Der Tod von James' Mutter war so eine Sache und hat mich unendlich enttäuscht, weil das Buch bis dahin wirklich gut war und dann, nur als Mittel, um die beiden zu trennen, lässt man sich sowas einfallen. Und was mich dann danach an diesem Buch hier gestört hat, war, dass vor allem der Kuss mit Elaine so seltsam dargestellt wurde. James wollte es nicht, hat es aber irgendwie doch getan. Und Ruby kann es ihm nicht verzeihen, dass er das getan hat und so weiter, und so fort. Die ganze Geschichte fand ich schrecklich unnatürlich und unglaubwürdig und das hat für mich das ganze Buch etwas verschlechtert.

Hier fand ich die Handlung, abgesehen von dieser Sache, eigentlich genauso gut wie das erste Buch und das Ende gefiel mir deutlich besser. Nur konnte ich mich nach der Enttäuschung am Ende des ersten Buches nicht mehr so richtig wohlfühlen wie ganz am Anfang der Reihe.

Mir hat "Save You" wieder ziemlich gut gefallen und diesmal fand ich auch das Ende besser, nur fand ich die Verarbeitung der Geschehnisse am Ende von "Save Me" etwas unnatürlich und konnte mich an der Maxton Hall nicht mehr so ganz wohlfühlen.

Keine Kommentare:

Kommentar posten