20. Februar 2018

[Kurzrezension] "Die Chroniken der Verbliebenen - Morrighan" von Mary E. Pearson

Autor: Mary E. Pearson
Originaltitel: Morrighan
Deutscher Titel:
Morrighan - Wie alles begann
Erscheinungsdatum:
1. Februar 2018
Preis: 0,99 € (Amazon)(Verlag)
Seiten:
114 Seiten
Verlag:
Bastei Lübbe - One
Reihe:
Die Chroniken der Verbliebenen

#0.5 Morrighan / Morrighan - Wie alles begann
#1 The Kiss of Deception / Der Kuss der Lüge
#2 The Heart of Betrayal / Das Herz des Verräters
#3 The Beauty of Darkness Part 1 / Die Gabe der Auserwählten 
#4 The Beauty of Darkness Part 2 / Der Glanz der Dunkelheit
Bevor die Königreiche der Verbliebenen entstanden, gab es die Stämme der Verbliebenen, die mühsam ums Überleben kämpften. Morrighan und ihre Familie haben Angst vor den Plünderern, die ihnen schon Venda genommen haben und die friedlichen Stämme terrorisieren. Doch auch sie sind von Hunger geplagt ...

Protagonisten
Morrighan ist ein junges Mädchen, das jeden Tag arbeitet, damit alle genug Nahrung haben. Dass sie auf ihren Ausflügen dabei manchmal Jafir trifft, ist ihr einziger Makel. Sie ist neugierig und wissbegierig, was in ihrer Lage gefährliche Eigenschaften sind. Sie lauscht gerne Amas Geschichten und möchte mehr über die Welt erfahren. Sie glaubt, dass es hinter den Bergen fruchtbares Land geben kann, aber Ama verbietet ihr solche Gedanken, da diese Hoffnungen umsonst sind.

Jafir ist zwar ein verfeindeter Plünderer, aber Morrighan sieht in ihm keinen Bösen. Er hat sie einmal verschont und auch danach ist ihr nichts Schlimmes in seiner Nähe passiert. Jafir plündert zwar, aber je besser er Morrighan kennt, desto schlimmer findet er es. Aber auch bei den Plünderern gibt es hungrige Mägen und sie selbst bauen kaum was an, sondern nehmen es nur den anderen ab oder jagen Wild. Die Methoden der Plünderer sind definitiv falsch, aber Jafir will auch nicht, dass sie hungern.

Handlung und Schreibstil
Diese kurze Geschichte hat mir recht gut gefallen. Sie erklärt, warum sich die beiden Geschichten über Morrighan widersprechen. Beide sind einerseits richtig und gleichzeitig auch falsch, was ich sehr gut fand. Es hat die Anfänge von Venda und Morrighan gezeigt und nochmal die Verbindung dieser beiden Königreiche betont, die sich so anders entwickelt haben. Nun kennt man auch Ama und ihr Leben ein wenig besser und es hilft mir, die Passagen aus Gaudrels Vermächtnis besser zu verstehen.

Die Geschichte zu Morrighan und den Anfängen der Königreiche der Verbliebenen hat mir gut gefallen, sie erklärt vieles und bot noch eine süße Liebesgeschichte.

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