19. November 2013

[Rezension] "Pandemonium" von Lauren Oliver

Originaltitel: Pandemonium
Autor:
Lauren Oliver
Deutscher Titel:
Pandemonium
Erscheinungsdatum:
November 2012
Preis:
17,90 € (Amazon)
Seiten:
350 Seiten
Verlag:
Carlsen
Reihe:
Amor Band 2 (Rezi Band 1)



Rezension erhält Spoiler zum Vorgängern!



Lena hat es in die Freiheit geschafft, doch Alex nicht.
Lena ist nun bei den Invaliden, Alex ist tot.
Sie ist nicht mehr das angepasste Mädchen, das alles glaubt, was man ihr sagt. Sie gehört nun zum Widerstand. Doch hier draußen ist es keineswegs friedlich und einfach. Selbst wenn sie draußen ist, muss sie hart um ihr Überleben kämpfen und jeden Tag aufs neue bestehen.
Monate später hat sie einen Auftrag. Sie soll Julian Fineman beobachten, denn er ist der Sohn des Vorsitzenden der VDFA, die ganz besonders gegen die Liebe, die gefährlichste Krankheit von allen, kämpft. Als Julian gefangen genommen wird, ist auch Lena nicht weit. Und so muss Lena sich um den armen Jungen kümmern ...

Das deutsche Cover finde ich hübscher als das englische. Es ist sehr schlicht und türkisblau (meine Lieblingsfarbe). Überall steht Kampf und das trifft es ganz gut.
Lena hat sich wirklich sehr stark verändert. Vom braven Mädchen, das Liebe für etwas furchtbares hält, über die Verliebte zu einer richtigen Rebellin. Mir gefiel es, dass sie manchmal so abgehärtet wirkte, was verständlich ist, nach allem, was mit ihr geschehen ist. Allerdings war sie nach meinem Geschmack manchmal etwas zu kalt, als hätte sie keine Gefühle mehr, weil sie Gefühle für Alex hatte, der aber nicht mehr da ist. Sie war ziemlich pessimistisch und kalt, was ich zwar gut fand, aber ein bisschen mehr Emotionen hätten da sein können.
Es war anders als im ersten, denn nun wurde abwechselnd Damals (draußen) und Jetzt (wieder drinnen) erzählt. Am Anfang von Damals ist Lena noch schwach, doch im Lauf des Buches wird sie immer stärker und zu der neuen Lena, die dann im Jetzt lebt.
Irgendwie hat es mir im ganzen nicht so gut gefallen wie Band 1, denn das Ganze kam mir nicht mehr so überzeugend vor und spannend fand ich es auch nicht mehr so.

Alles in allem fand ich Pandemonium nur ganz in Ordnung, denn die Spannung hat nachgelassen und das meiste ahnte ich schon im vorraus. Leider konnte mich nichts überraschen und deswegen diesmal nur eine gelbe Rose.

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