24. November 2025

[Rezension] "Das Dreizehnte Kind" von Erin A. Craig

Autor: Erin A. Craig
Originaltitel: The Thirteenth Child
Deutscher Titel: Das Dreizehnte Kind
Erscheinungsdatum: 30. Oktober 2025
Preis: 19,99€ (Verlag)
Seiten: 672 Seiten
Verlag: Ullstein Jugendbuch
Reihe: Einzelband

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Für dieses Buch bedanke ich mich bei *Ullstein Jugendbuch*!

Hazel Trépas ist kein gewöhnliches Mädchen. Als dreizehntes Kind wurde sie einem Gott versprochen: dem Tod persönlich. Von ihm erhielt sie eine Gabe, die sie zu einer der größten Heilerinnen des Königreichs machen sollte: Hazel erkennt auf einen Blick, wie jede Krankheit geheilt werden kann.

Doch jede Gabe hat ihren Preis. Hazel sieht auch, wenn das Schicksal eines Menschen besiegelt ist. Geplagt von den Geistern jener, deren Leiden sie beenden musste, sehnt Hazel sich nach Freiheit. Als der König tödlich erkrankt und das Reich vor dem Zerfall steht, wird Hazel an den Hof gerufen. Dort begegnet sie Prinz Leo, einem charmanten Thronfolger, der ebenso rebellisch ist wie Hazel selbst. Kann Hazel den Tod überlisten, um den König zu retten? Und zu welchem Preis? [Quelle: ullstein.de]

Bereits vor ihrer Geburt wurde Hazel dem Gott des Todes versprochen und seitdem wartete sie zusammen mit ihrer Familie darauf, dass ihr Pate kommt und sie zu sich holt. Als der Tod sie endlich von ihrer Familie holt, beginnt ihre Ausbildung als Heilerin, was sie zu größeren Abenteuern führt. 

Bis dahin wird sie von ihren Eltern wie eine Bürde behandelt, bekommt kaum Zuneigung oder Aufmerksamkeit von ihren Eltern und sie gibt sich auch noch selbst die Schuld dafür. Sie freut sich auf das Leben mit ihrem Paten, weil sie sich nach einem Ort sehnt, an dem sie nicht unerwünscht ist. Dafür muss sie dann als Heilerin aber ganz andere Herausforderungen meistern, denn nicht jedes Leben kann oder darf gerettet werden. Sie kämpft mit ihrem Gewissen, trägt unerwartet viel Verantwortung und muss oft sehr schwierige Entscheidungen treffen.  

Das Tempo fand ich manchmal schon etwas verwirrend, weil Hazel seit ihrer Kindheit begleitet wird, beginnend mit ihrer Familie und ihrer Anfangszeit mit dem Gott des Todes. Es vergehen oft Monate und Jahre und dabei fand ich es etwas schade, einige der Entwicklungen nur nacherzählt zu bekommen, statt mitzuerleben. Mit ihrer Jugend und ihren ersten Erfahrungen als Heilerin dauert es auch ziemlich lange, bis die in der Inhaltsbeschreibung erwähnten Ereignisse stattfinden. Das gab mir das Gefühl, dass es sehr lange dauerte, bis das Buch richtig losging. Aber letztendlich geht es um Hazel, ihr Leben als dreizehntes Kind, das dem Tod versprochen wurde, und allen Vorzügen und Schattenseiten ihrer Gabe als Heilerin. 

Trotz der kleinen Sprünge und den daraus resultierenden Lücken fand ich die Handlung spannend und Hazels Schicksal konnte mich bis zur letzten Seite mitreißen. 

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