9. Oktober 2017

[Rezension] "Fair Game - Alexandria & Tristan" von Monica Murphy

Autor: Monica Murphy
Originaltitel: Slow Play
Deutscher Titel:
Alexandria & Tristan
Erscheinungsdatum:
11. September 2017
Preis: 9,99 € (Amazon)(Verlag)
Seiten:
432 Seiten
Verlag:
Heyne
Reihe:
Fair Game #3

#1 Fair Game / Jade & Shep
#2 In the Dark / Lucy & Gabriel
#3 Slow Play / Alexandria & Tristan
#4 Safe Bet / ?

Für dieses Buch bedanke ich mich bei *Heyne*!
Enthält Spoiler zu den Vorgängern!

Alexandrias Eltern sind wegen Veruntreuung im Gefängnis. Um neu anzufangen, und das mit deutlich weniger Luxus als Alex geohnt ist, nimmt sie den Mädchennamen ihrer Mutter an und geht so aufs College. Sie möchte sich von den reichen Schnöseln fernhalten und nicht weiter auffallen, aber dann will Tristan Prescott sie nicht mehr in Ruhe lassen. Er ist so ein eingebildeter Kerl, der denkt, er könnte jede haben. Aber Alexandria will nichts mit ihm zu tun haben, so sehr er es auch versucht, denn Tristan liebt Herausforderungen...

Protagonisten
Alexandria ist tatsächlich bescheiden. Nicht wie die Gören, die sich sehr nach dem glamourösen Leben sehnen und versuchen, den Stil zu behalten. Sie blickt eher traurig zurück, und weiß, dass es zu spät dafür ist und versucht das Beste aus ihrer Situation zu machen. Ein paar Dinge behält sie, aber einen großen Teil verkauft sie, um ihr Studium zu finanzieren, weil sie weiß, dass das sehr wichtig ist. zwar vermisst sie ihre Eltern, aber sie steht auch selbstbewusst auf eigenen Beinen und konnte mich von sich überzeugen.
Sie möchte ein ruhiges Leben und keinen reichen, verzogenen Kerl wie Tristan, denn solche Typen kennt sie aus ihrem früheren Leben zu gut. Klar ist, dass sie so etwas gerade gar nicht gebrauchen kann, darum hält sie sich so gut es geht von ihm fern und trifft sich lieber mit dem nerdigen Steven. Aber natürlich kann sie sich nicht von Tristan fernhalten ;)

Tristan fühlte sich etwas allein, nachdem seine besten Freunde plötzlich beide in festen Händen waren. Also stürzt er sich noch stärker ins Partyleben und hat noch mehr Sex, als ob er für seine Freunde etwas nachholen müsste. Seine Freunde wollen ihn nun zur Vernunft bringen und sehen, dass es Tristan nicht ganz gut geht, aber Tristan will ihnen gar nicht richtig zuhören. Als Alexandria ihn zurückweist, entfacht das nur sein Feuer. Er ist sowieso beim ersten Anblick hin und weg und kriegt sie nicht mehr aus dem Kopf, aber ihre abweisende Art macht sie nur noch interessanter für ihn.

Andere Charaktere
Steven ist ein netter, attraktiver Kerl, der sich für Alex interessiert. Nur leider heißt das Buch nicht Alexandria und Steven, darum weiß man natürlich von Anfang an, dass er keine Chance hat. Alexandria geht mit ihm aus und findet ihn auch sehr nett, sie will ihm auch wirklich eine Chance geben, aber sie fühlt da keinen Funken und das ist auch das einzige Problem - aber eben ein großes Problem! Steven ist ein Freund von Alex' Mitbewohner Conrad und daher sehen sie sich sehr oft und Steven ist einfach ein süßer Kerl, der eigentlich nie etwas falsch macht.

Handlung und Schreibstil
Etwas ... unrealistisch fand ich, wie schnell sich die Jungs dieser Reihe auf ein Mädchen festgelegt haben. Es war immer Liebe auf den ersten Blick und sie waren dann an keinen anderen Frauen mehr interessiert. Man hat also nie miterlebt, dass diese Jungs die krassesten Playboys waren, sondern nur ständig davon gehört. Beim ersten Band waren Gabe und Tristan noch frei, dann nur noch Tristan, aber so richtig konnte mich ihr Leben nicht überzeugen. Es endete immer beim Beginn des jeweiligen Buches. Und im Verlauf wurden sie das komplette Gegenteil eines Mannes, den man eigentlich gar nicht kennengelernt hat.

Beim Schreiben der Rezension habe ich mir mal den Klappentext angesehen, also der auf der ersten Seite von diesem Buch. Und zum Glück habe ich den nicht früher gelesen, weil da etwas drin stand, das erst sehr spät eine Rolle spielt und schon eine seltsame Überraschung war. Ich fand diese Sache sehr eigenartig ... Dieser Zufall war etwas zu viel für mich und hat mich daher etwas genervt. Aber immerhin wurde es nicht zu sehr in die Länge gezogen.
"Alexandria & Tristan" konnte mich auch nicht ganz überzeugen. Alexandria fand ich wirklich klasse, aber alles andere eher durchschnittlich.

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