8. Januar 2014

[Rezension] "Das Labyrinth jagt dich" von Rainer Wekwerth

Originaltitel: Das Labyrinth jagt dich
Autor:
Rainer Wekwerth
Erscheinungsdatum:
August 2013
Preis:
16,99 € (Amazon)
Seiten:
345 Seiten
Verlag:
Arena
Reihe:
Das Labyrinth Band 2 (Rezi Band 1)


Rezension erhält Spoiler zu den Vorgängern!
Tian und Kathy sind in den vorherigen Welten zurückgeblieben, doch die anderen fünf Jugendlichen sind immer noch auf ihrer Reise durch das Labyrinth.
Und natürlich hält das Labyrinth wieder viele gefährliche Herrausforderungen für sie bereit.
Sobald sie durch die Tore gegangen sind, wurden sie auch schon wieder voneinander getrennt. Jeder von ihnen ist allein in einem weißen Raum eingesperrt, nur einer von ihnen weiß das Rätsel zu lösen und der Countdown läuft.
Dazu taucht auch Kathy wieder auf ... Die Jagd beginnt!

Das Cover finde ich sehr gelungen. Es zeigt wieder dieses Wabenmuster doch diesmal ist der Hintergrund gelb. In der Mitte ist es allerdings zerstört und die Silhouetten der fünf Jugendlichen scheinen davor wegzulaufen.
Jeb kam mir diesmal nicht so mutig und schlau vor. Die erste Welt in diesem Buch besteht aus weißen Räumen mit Zahlen und Buchstaben, die sich bewegen. Da Jeb an Platzangst leidet, sieht man sofort, dass selbst der Anführer nicht immer stark ist. Jenna hat sich eigentlich kaum verändert. Sie ist immer noch stark und selbstbewusst und zwischen all den anderen die Normalste überhaupt. Schon seit Anfang an bildeten sie und Jeb ein Team, und das wird jetzt noch deutlicher.
León, mein Lieblingscharakter, ist aggressiv wie eh und je, versucht alles mit Gewalt zu lösen und denkt an sein eigenes Überleben. Allerdings hat er sich auch mit den anderen angefreundet und freut sich, als er in der ersten Welt auf Mischa trifft und er entwickelt auch immer mehr Gefühle für Mary. Diese hat sich von allen Charakteren am meisten entwickelt. Früher war sie schüchtern und ist bei jeder Kleinigkeit am Ende ihrer Kräfte gewesen, brauchte ständig Hilfe und war schwach, nun aber ist sie viel selbstbewusster und manchmal auch wütend und kämpferisch, vor allem, als sie sich von Kathy gejagt und bedroht gefühlt hat.
Mischa, der eigentlich nie viel zu sagen hatte, ist in der ersten Welt im Vorteil, da er sehr gut in Mathematik ist. Man hat ja schon in Band Eins sein Interesse an León erkannt und als die beiden dann allein sind, passieren sehr unerwartete Sachen (je nachdem, was man erwartet).
Während Mischa die erste Welt mit seinem Können durchschaut, bietet die zweite Welt wieder Mysterien. Sie sieht so aus, als wäre sie eine Stadt in der normalen Welt, allerdings bluten die anderen Menschen nicht - sie unterereinander können ihr Blut sehen, aber für unsere Jugendlichen ist es unsichtbar - und als sie auf Bekannte treffen, geben diese an, sie nie gekannt zu haben. Also ist auch diese Welt unecht ..?
Es endet mit einem Einblick in die nächste, also insgesamt fünfte Welt.

Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung, die gleichzeitig den Abschluss der Trilogie bildet. Ich möchte endlich wissen, was es mit dem Labyrinth auf sich hat!

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