3. November 2026

[Rezension] "Cursed for Good" von Amy Coombe

Autor: Amy Coombe
Originaltitel: Stay for a Spell
Deutscher Titel: Cursed for Good
Erscheinungsdatum: 19. Juni 2026
Preis: 18,00 € (Verlag)
Seiten: 448 Seiten
Verlag: KYSS
Reihe: Einzelband

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Für dieses Buch bedanke ich mich bei *Rowohlt - KYSS*!

Prinzessin zu sein, ist gar nicht so leicht: Die kleinen Feen im Königsgarten beißen, die Kronen verfangen sich nur allzu leicht in den Haaren, und zwischen den vielen Reisen, Eröffnungszeremonien und königlichen Bällen bleibt kaum Zeit zum Lesen. Als Tandy verflucht wird, in einem Buchladen zu leben, bis sich ihr Herzenswunsch erfüllt, ist das daher wie ein wahr gewordener Traum. Endlich hat sie alle Zeit der Welt, sich ihren Büchern zu widmen – nur eine pubertierende Shopassistentin (ihre Drachenflügel stoßen ständig die Regale um) und ein bücherstehlender Pirat (er ist attraktiver, als gut für ihn – und Tandy – ist) machen ihr das Leben schwer. Zudem sind Tandys Eltern gar nicht begeistert. Sie entsenden die Prinzen der umliegenden Reiche, um Tandy zu umwerben und von ihrem Fluch zu befreien. Denn ist es nicht der Herzenswunsch einer jeden Prinzessin, ihren Prinzen zu finden? Oder doch eher einen sexy Piraten? [Quelle: endlichkyss.de]

Prinzessin Tandy wollte nur ganz kurz diesen kleinen Buchladen besuchen, um sich neuen Lesestoff zu besorgen, doch plötzlich wird sie verflucht und kann das Geschäft gar nicht mehr verlassen. Sie fügt sich ihrem Schicksal, ist nun ständig von Büchern umgeben und hat endlich Zeit zum Lesen, doch da sind nicht nur die Prinzen, die vorbeikommen und versuchen, sie von ihrem Fluch zu befreien, sondern auch noch den nervigen, jedoch sehr attraktiven Piraten, eine pubertierende Assistentin und ein ganzes Dorf, das die Sache ein bisschen zu spannend findet. 

Die Geschichte ist sehr gemütlich, niedlich und ziemlich albern. Sie ist auch etwas vorhersehbar und daher nicht zu spannend, aber das passt auch besser zu dem magischen Charme der Story. Für mich hätte es auch gerne ein Ticken weniger Humor sein dürfen, weil sich die Geschichte wirklich gar nicht mehr ernst nimmt. Alle Nebencharaktere sind ziemliche Klischees, was für kleine Schmunzler sorgt, aber nach einer Weile fand ich es nur noch mittelmäßig unterhaltsam. 

Abgesehen vom Humor fand ich die Handlung um die gefangene Prinzessin und ihren kleinen Buchladen ganz nett, es fehlt aber schon ein wenig an Tiefe. Insgesamt ist es schon cozy, aber auch ein bisschen langweilig. 

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